In Malawi lebt die 13-jährige Tawina in einer vierköpfigen Familie. Ihre Eltern sind auf Selbstversorgungslandwirtschaft angewiesen, und die Familie leidet in der Trockenzeit, wenn Nahrungsmittelknappheit häufig ist, unter Hunger. „Zu Hause essen wir manchmal nur einmal am Tag und haben morgens nichts zu essen, bevor wir zur Schule gehen“, erklärt sie.
Vor der Einführung der täglichen Schulmahlzeiten war Tawinas Gesundheit fragil. Ihre Ernährung enthielt keine wichtigen Nährstoffe, und anhaltender Hunger ließ sie oft schwach und unbeteiligt zurück. Sie hatte häufig Bauchschmerzen, verursacht durch Hunger und verpasste die Schule, weil sie zu schwach war, um die lange Strecke zu laufen. „Früher hatte ich im Unterricht großen Hunger und konnte der Lehrerin nicht richtig zuhören“, sagt sie. „Mir war die ganze Zeit schlecht.“

Tägliche Schulmahlzeiten zu erhalten, hat eine wichtige Rolle für Tawinas verbesserte körperliche Gesundheit und Wohlbefinden gespielt. Regelmäßige Ernährung hat ihr Energielevel verbessert und ihr geholfen, zuzunehmen. „Wenn ich in der Schule esse, habe ich Kraft und Energie, die es mir ermöglichen, mit meinem Geschwister zu spielen, und ich kann besser lernen“, sagt sie. „Ich fühle mich nicht mehr schwach und klage nicht mehr über Bauchschmerzen.“
Die Vorteile des Schulessens erstrecken sich auch auf Tawinas mentale und emotionale Gesundheit. Sie berichtet von gesteigertem Glück, Selbstvertrauen und Motivation. Auch ihre Konzentration und schulischen Leistungen haben sich verbessert, und sie interagiert positiver mit ihren Kommilitonen. „Ich bin jetzt froh, zur Schule zu gehen, weil ich weiß, dass der Becher Brei mir genug Kraft gibt, um den Tag zu überstehen“, erklärt sie.
Die täglichen Schulmahlzeiten unterstützen Tawina, gesund aufzuwachsen, und geben ihr die Möglichkeit, eine Ausbildung zu erhalten, was sich positiv auf die ganze Familie auswirkt.





