Am 28. Mai war Welthungertag – ein Tag, der uns daran erinnert, dass Hunger kein unabwendbares Schicksal ist. Seine Bekämpfung liegt in unseren Händen.

Nach aktuellen Schätzungen der Vereinten Nationen geht der weltweite Hunger zwar langsam zurück, doch die Fortschritte reichen nicht aus.
Rund 43 Millionen Kinder leiden an akuter Unterernährung, 78 Millionen Kinder im Volksschulalter besuchen keine Schule. In Ländern mit niedrigem Einkommen erhalten nur 27 Prozent der Kinder eine Schulmahlzeit. Diese Zahlen zeigen die Herausforderung, der wir uns täglich stellen.
Hinter jeder Mahlzeit von Mary’s Meals stehen Menschen, die Kindern den Schulbesuch und damit Hoffnung auf eine bessere Zukunft ermöglichen.
„Die Bekämpfung des Hungers liegt in unseren Händen. Bei Mary’s Meals wird dies jeden Tag sichtbar – in den vielen Händen, die Brennholz tragen, Mahlzeiten zubereiten, Spenden sammeln und unsere Arbeit unterstützen”, bezeugt Magnus MacFarlane-Barrow, Gründer von Mary’s Meals.
Mit Hilfe Zehntausender Freiwilliger erreicht die Ernährungsinitiative allein in Malawi inzwischen mehr als ein Viertel aller Volksschulkinder, von denen viele selbst Hunger erfahren haben.
Auch an der Tafika-Volksschule bereiten freiwillige Köchinnen und Köche aus den umliegenden Dörfern täglich den Brei für die Kinder zu. Eine davon ist Amy Nkola. Sie formuliert ihre Dankbarkeit mit den Worten: „Das Zubereiten der Schulmahlzeiten ist unsere Art, etwas zurückzugeben. Der Brei gibt unseren Kindern nicht nur Nahrung, sondern auch die Chance auf Schulbildung.“
Was möglich wird, wenn viele Menschen gemeinsam handeln, zeigen uns Erfahrungen wie diese. Dafür danken wir Ihnen von Herzen!



