15 Jahre Mary’s Meals in Österreich

Die einfache und nachhaltige Hilfe, die Mary‘s Meals Schulkindern in den ärmsten Ländern der Welt anbietet, hat auch uns in Österreich von Anfang an begeistert. Dass man mit 10.- EUR – wie das vor 15 Jahren, zu Beginn von Mary‘s Meals Österreich, noch möglich war -, einem Kind ein ganzes Schuljahr lang tägliche Mahlzeiten zubereiten kann, hat uns fasziniert, sodass wir, eine kleine Gruppe von Freunden, begonnen haben, unseren Verwandten und Bekannten über Mary‘s Meals zu erzählen, Informationsmaterialien zu publizieren und „Getreidetage“ zu veranstalten.

Inzwischen ist Mary‘s Meals Österreich 15 Jahre alt geworden und wir konnten mit Unterstützung vieler Österreicher bereits hunderttausenden Kindern tägliche Schulmahlzeiten bereitstellen. Immer wieder erstaunt es uns, was eine tägliche Schale Getreide für Kinder, die sonst nichts zu essen haben, bewirkt:

Sie schaffen es, den oft beschwerlichen Schulweg zurückzulegen und haben die Energie, sich im Unterricht zu konzentrieren. Vielen Kindern gelingt plötzlich der Sprung von der Grundschule in weiterbildende Schulen und sie haben Lebensziele vor Augen, von denen sie ohne Mary‘s Meals sich nicht zu träumen gewagt hätten. In diesen Jahren haben wir gelernt, wie eine Schale Getreide die Welt der Kinder verändern kann!

Als Verantwortliche von Mary‘s Meals Österreich danken wir allen Menschen aus ganzem Herzen, die durch ihre anhaltende Unterstützung und ihr großes Engagement mitgeholfen haben, die Not der ärmsten Kinder zu lindern.

DANKE FÜR IHRE HILFE!

Ihr Christian Stelzer

Obmann von Mary‘s Meals Österreich

Große Hilfsbereitschaft in Österreich

Dank der anhaltenden Unterstützung vieler Menschen konnte Mary’s Meals Österreich in den vergangenen 15 Jahren Hunderttausenden Kindern in den ärmsten Ländern der Welt tägliche Schulmahlzeiten bereitstellen.

„Das einzige Essen, das wir am Tag bekommen, ist das von Mary’s Meals. Das ist der Grund, warum wir in die Schule gehen, denn zu Hause haben wir nichts zu essen“, erzählt die 12-jährige Aping aus dem Südsudan, einem der ärmsten Länder der Welt. Kriege, Inflation und Klimawandel Weltweit sind laut einer aktuellen UN-Studie derzeit um 122 Millionen mehr Menschen von Hunger betroffen als vor vier Jahren. Kriege, Inflation und Klimawandel gelten als Hauptursachen dieser Entwicklung. Menschen in afrikanischen Ländern südlich der Sahara sind vom Hunger am meisten betroffen, wobei Kinder zur besonders vulnerablen Bevölkerungsgruppe zählen. Ihnen wird durch mangelnde Schulbildung infolge von Hunger die Zukunft geraubt.
„Wenn ich in meiner Schule keine Mahlzeiten von Mary‘s Meals bekommen würde, wäre ich zu schwach für den Schulweg und könnte mich kaum konzentrieren und dem Unterricht nicht folgen“, erzählt der 15-jährige Emmanuel aus Liberia. Der Hunger zwingt viele Eltern, ihre Kinder zur Arbeit statt in die Schule zu schicken.

„Das Essen, das sie von Mary´s Meals erhalten, motiviert die Eltern, ihre Kinder zur Schule zu schicken“, berichtet Francis, ein Fischer am Turkana-See in Kenia, dessen Tochter Josephine jetzt täglich zur Schule geht und Freude am Lernen hat. Die Idee ist einfach: Mit Spendengeldern werden Schulküchen errichtet und vor Ort Grundnahrungsmittel gekauft, um deren ordnungsgemäße Verwendung sich Mary‘s Meals kümmert. Die Durchführung des Ernährungsprojekts liegt aber in den Händen der Dorfgemeinschaft, die dafür sorgt, dass die Nahrungsmittel zugestellt werden können, wofür manchmal Brücken errichtet oder Wege befahrbar gemacht werden müssen. Zubereitet wird das tägliche Essen von Tausenden freiwilligen Helfern, vor allem den Müttern der Kinder. Beginn mit 200 täglichen Mahlzeiten Die Ernährungsinitiative begann im Jahr 2002 mit der Bereitstellung von Schulmahlzeiten für 200 Kinder in Malawi und ernährt heute 2,5 Millionen Kinder in 18 der ärmsten Länder der Welt. Durch das hohe Engagement ehrenamtlicher Helfer kostet es nur 22 Euro, einem Kind Essen für ein ganzes Schuljahr bereitzustellen.
Im Jahr 2008 begann auf Ersuchen von Magnus MacFarlane-Barrow, des Gründers der Ernährungsinitiative, eine kleine Gruppe von Freunden auch in Österreich, Mary‘s Meals bekannt zu machen und in ihrem Verwandten- und Freundeskreis von der einfachen und nachhaltigen Hilfe für Kinder zu erzählen. Die Antwort der Menschen und ihre Bereitschaft, Mary‘s Meals zu unterstützen, war von Anfang an überwältigend und hat es möglich gemacht, dass wir heute von Österreich aus hunderttausend Kindern tägliche Schulmahlzeiten bereitstellen können. „Immer, wenn wir unseren Verwandten und Bekannten von der Ernährungsinitiative erzählten, waren wir erstaunt: Einerseits über das große Interesse an dieser sehr simplen Formel, um den Hunger in der Welt zu überwinden, aber auch über die große Bereitschaft so vieler Menschen bis heute, daran mitzuwirken“, blickt Dr. Christian Stelzer, Gründer und Leiter von Mary‘s Meals Österreich, zurück.
All das wäre ohne das großartige Engagement vieler Menschen und ihre anhaltende Unterstützung nicht möglich geworden. Allen Unterstützern in Österreich, die in den vergangenen 15 Jahren Hunderttausenden Kindern in ärmsten Ländern der Welt den Teller gefüllt haben, gelte „ein großes Danke!“. Dennoch wissen wir im Blick auf die Realität, dass wir nach 15 Jahren erst am Anfang unserer Arbeit stehen – denn es gibt noch viele Kinder, die auf Mary‘s Meals warten! „Trotz der vielen Kinder, denen wir in Ländern wie Malawi, Liberia, Kenia, Äthiopien und Haiti von Österreich aus heute Schulmahlzeiten ermöglichen können, stehen wir erst am Anfang unserer Arbeit. Es gibt noch so viele, die auf Mary‘s Meals warten“, ist der Arzt für Allgemeinmedizin überzeugt. Wir danken all unseren Spendern und Unterstützern, die diese Hilfe erst ermöglicht haben.

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Ein Weihnachtskonzert Junger Künstler für Mary’s Meals

Am 6.12. fand unser erstes Adventkonzert junger Künstlerinnen und Künstler für Mary’s Meals in der Klaviergalerie in der Kaiserstraße statt.
Es war so eine Freude die jungen, motivierten Menschen beim Musizieren zu beobachten, den wunderschönen Melodien zu lauschen – mit dem Wissen, dass die Musikerinnen und Musiker ihre Talente an diesem Abend vollkommen in den Dienst von Mary’s Meals stellten.
Was für ein gelungenes Benefizkonzert, welches mit einem gemeinsamen Singen und einem Zusammenkommen bei Lebkuchen, Wein und Wasser beendet wurde.

Ein herzliches Dankeschön an die Künstlerinnen und Künstler! 🌟

Hier geht’s zu den Fotos:

Das war das vielseitige Programm

Maria Prem, Violine

J.S. Bach, Violinsonate Nr. 1 in g-Moll BWV 1001, 1. Satz

Quintett Fjahsco:

Anna Schäfer (Violine), Helena Vila (Violine), Johanna Vorderegger (Viola), Constanze Gepart (Violoncello) und Flora Lebloch (Violoncello)

F. Schubert – Streichquintett C-Dur, 1. Satz

Anna Ehlmaier, Klavier

F. Chopin – Etüde Op. 25, Nr. 1 in As-Dur, Etüde Op.10, Nr. 12 in c-Moll

Mihajlo Durdevic und Marko Markanović, Gitarre

J.K. Mertz – Nänien Trauerlieder, 1. Am Graben, 2. Ich denke dein, 3. Unruhe

Josef Eiselsberg, Klavier

F. Liszt – Liebestraum Nr. 3

Tobias Ehlmaier (Violine), Anna Stelzer (Violoncello)

R. Glière – Aus den 8 Duos Op. 39, Nr. 4

Klara Hochegger (Violine), Maria Stelzer (Violoncello), Christine Stelzer (Klavier)

Mendelssohn Bartholdy – Trio Nr.1 in d-Moll

PAUSE

Theresa Laun (Violoncello), Maria Prem (Violine), Konstanca Dyulgerova (Klavier)

L.v. Beethoven – Klaviertrio c-Moll, Op. 1, Nr. 3, Allegro con Brio

Lena Seywald (Violine), Christine Stelzer (Klavier)

C. Franck – Violinsonate in A-Dur, 3. Satz

Therese Tyrybon (Mezzosopran), Christine Stelzer (Klavier)

Adolphe Adam – Oh Holy Night

Christine Riedl (Querflöte), Isolde Santana (Gitarre)

A. Piazzolla – Cafe 1930, Libertango

Theresa Laun (Violoncello), Christine Stelzer (Klavier)

D. Popper – Ungarische Rhapsodie

Ein großer Dank gilt den Künstlerinnen und Künstlern

Lena Seywald (*2004), Violoncello

begann im Alter von 5 Jahren die Violine zu spielen. Mit viel Freude verfolgte Sie ihre musikalische Ausbildung bei Helga Marie Knava im Studio Allegria, bei Aleksa Aleksic in der Musikschule Margerethen, bei Élise Lavoie und Hugues Laforte-Bouchard im Conservatoire de Musique in Rimouski und bei Bojidara Kouzmanova an der Johann Sebastian Bach Musikschule. Seit vergangenem Sommer nimmt sie zudem Stunden bei Julian Walder. In ihrer Schulzeit nahm sie erfolgreich an mehreren Wettbewerben in diversen Formationen teil.

Mittlerweile studiert Lena Medizin, ist aber im Herzen der Geige treu geblieben und spielt daher bei zahlreichen Projekten ua. in der Position der Konzertmeisterin mit. Am aktivsten ist sie im TU-Universitätsorchester und dem Europaweiten Medizinstudentenorchester EMSOC. Zudem gründete Sie 2020 die „MedMusics“, das Uniorchester an der Karl Landsteiner Universität.

Isolde Santana (*2001)

Ellen Isolde Olvera Santana wurde 2001 in Mexiko-Stadt geboren. Im Jahr 2012 begann sie mit ihrer akademischen und musikalischen Ausbildung im Musikgymnasium Wien und in der Musikschule Margareten bei Prof. Marion Langer. Mai 2016 gewann sie den Bundeswettbewerb Prima la Musica und trat Juni 2016 im Rahmen des Preisträgerkonzertes im Linzer Brucknerhaus auf. Derzeit befindet sie sich im 7. Semester des Studiums Gitarre-Konzertfach an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Alexander Swete. Weitere Auftritte hatte sie unter anderem 2017 in Paderborn bei „Ausgezeichnet Matinee“ im Rahmen des deutschen Bundeswettbewerbs „Jugend Musiziert“, 2017 im Welt Museum Wien, 2018 in Mexiko Stadt, Texcoco und Toluca, Mexiko bei „Temporada 2 Orquesta Filarmónica Mexiquense“, 2019 „Meine gute alte Zeit – Maresa Hörbiger liest aus der Autobiographie von Agatha Christie“ und „Die schlemmerische Kehle, Susanna Wiegand“ im Rahmen des Festivals „Wachau in Echtzeit“, 2023 in Querétaro, Mexiko „Falla, Lorca mit Eva María Santana“ und in Wien und Linz „Duo Madyar-Santana“, sowie „Guten Morgen Österreich“ als Gitarrenbegleitung von Julian Prégardien.

Mihajlo Durdevic (*2000), Gitarre 

Im Alter von sechs bis 15 Jahren erhielt Mihajlo Gitarrenunterricht an der Musikschule Hernals bei Francis Montocchio. In den Jahren 2010 bis 2017 war Mihajlo mehrfacher Gewinner erster Preise beim nationalen Jugendwettbewerb „Prima la Musica“ in der Kategorie Solo sowie Kammermusik. Als Gitarrist wirkte er u.a. auch an zahlreichen Orchesterproduktionen wie der Kinderoper „Pollicino“ in der Wiener Staatsoper mit.

Von 2017 bis Juni 2019 besuchte er den Vorbereitungslehrgang Gitarre an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien (mdw) bei Prof. Alexander Swete. Im Anschluss an seine Matura am Musikgymnasium Wien begann Mihajlo im Oktober 2019 sein Instrumentalstudium Gitarre in der Konzertfachklasse von Prof. Alexander Swete an der mdw. Seit 2019 ist er Mitglied des Gitarrenensembles der mdw, das österreichweit zahlreiche Konzerte gibt. 

Im Jänner 2023 spielte er ein Jeunesse Vorkonzert im Ehrbar Saal. Im April 2023 gewann er beim “Sarajevo International Guitar Festival” den 3. Platz und im Mai beim “Guitar Art Festival” in Belgrad den 1. Platz. 

Mihajlo erhält zudem seit 2013 Bratschenunterricht bei Silvia Iberer in der Musikschule Hernals und tritt seitdem als Bratschist bei Orchestern wie dem Jugendsinfonieorchester Wien und dem Oberstufenorchester des Musikgymnasiums Wien auf.

Marko Markanović, Gitarre

Marko Markanović absolvierte die Grund- und weiterführende Musikschule in seiner Heimatstadt Žepče. Anschließend Studium bei Univ. Prof. Đani Šehu an der Musikakademie in Sarajevo. Abschluss im Jahr 2022 mit Bestnote. Gewinner der Auszeichnung für herausragende Erfolge während seines Studiums – „Gold Badge“ der Universität Sarajevo. Seit dem Studienjahr 2023/2024 Studium bei Univ. Prof. Alexander Swete an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw).

Anna Ehlmaier (*2004), Klavier

Anna begann ihre musikalische Ausbildung mit 5 Jahren auf der Blockflöte. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie mit 9 Jahren bei Magdalena Singer, daraus entwickelte sich eine große Leidenschaft. Seit 5 Jahren nimmt Anna private Klavierstunden bei Aleksandra Savenkova. Viele Jahre besuchte sie zudem die Jugendkurse der Austrian Master Classes in Zell an der Pram und hatte dort intensiven Klavierunterricht bei Cornelia Steinschaden-Wögerer. Sehr gerne musiziert sie auch zusammen mit ihrem Vater (Violine) und ihrem Bruder (Violine). Ein paar Mal hat sie bereits bei Trauungen die musikalische Gestaltung übernommen.

Seit Herbst 2022 studiert sie IBWL auf der WU in Wien.

Tobias Ehlmaier (*2007), Geige

Tobias lernte in der Musikschule Klangkunst in der VS St. Ursula Blockflöte, ehe er mit 8 Jahren mit dem Geigenspielen begann. Von seinem 10. bis 15. Lebensjahr wurde er privat bei Mag. Magdalena Singer unterrichtet. Im Sommer 2023 wechselte er zu Angelika Winkler (Vormals Moskal). In seiner musikalischen Laufbahn hat er schon einige Male beim Musikcamp Austrian Master Classes im Schloss Zell an der Pram mitgespielt. Weiters spielte er bei einem Orchesterprojekt mit dem TU Orchester mit.

Josef Eiselsberg, (*2008), Klavier, 

Josef spielt seit seinem 7. Lebensjahr Klavier. Von 2015 bis 2019 wurde er von Gayanne Matzneller unterrichtet. Seit 2019 erhält er Unterricht bei Yi-Ting Wu-Mittermayer an der Musikschule Klosterneuburg. Seit 2019 spielt er auch Orgel.

Theresa Laun (*2001), Violoncello

Theresa Laun erhielt mit 5 Jahren ihren ersten Cellounterricht. Seit 2017 ist sie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst inskribiert und studiert derzeit bei Reinhard Latzko. Weitere musikalische Impulse erhielt sie u.a. von Steven Isserlis, Troels Svane, Wen-Sinn Yang, Patrick Demenga, Leonid Gorokhov,… 

2023 gewinnt Theresa beim internationalen Johannes Brahms Wettbewerb den 3. Preis und den Publikumspreis. Sie ist zudem Preisträgerin von Musica Juventutis und prima la musica. Sie spielt Konzerte im In- und Ausland und gab solistische Auftritte in bedeutenden Sälen wie z.B. dem Gläsernen Saal und Brahmssaal des Wiener Musikvereins oder dem Schubertsaal des Wiener Konzerthauses. Besondere Highlights sind mehrfache Aufführungen des Vivaldi Doppelkonzerts im Jahr 2023 und eine Konzertreihe mit dem Brahms Doppelkonzert im Frühjahr 2024. 

Theresa hat zudem eine große Leidenschaft für Kammermusik. Besonders mit dem Celloquartett „die Kolophonistinnen“ ist sie sehr aktiv mit u.a der Veröffentlichung ihrer Debut-CD Heldinnenleben, einer Konzerttournee durch Chile und Konzerten in bedeutenden Häusern wie der Alten Oper Frankfurt, dem Wiener und Grazer Musikverein und dem Wiener Konzerthaus. Auch in anderen Kammermusikformationen konzertiert Theresa in Österreich, Deutschland und Dänemark. Unter ihren letzten Kammermusikpartner:innen zählen z.B.: Hartmut Rohde und Niklas Walentin.

Christine Stelzer (*2001), Klavier

Christine begann mit fünf Jahren Klavier zu spielen. Ab ihrem 9. Lebensjahr erhielt sie Unterricht bei Frau Prof. Alma Sauer, Hochbegabtenklasse an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien (mdw). Von 2017 bis Juni 2019 besuchte sie den Vorbereitungslehrgang Klavier bei bei Frau Prof. Alma Sauer. Im Anschluss an ihre Matura am Musikgymnasium Wien begann Christine im Oktober 2019 ihr Klavierstudium bei Prof. Albert Sassmann an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw).

Seit ihrer frühen Jugend absolvierte Christine solistische Auftritte im In- und Ausland und erwarb zahlreiche erste Preise bei „prima la musica“ Landes- und Bundeswettbewerben. Christine war Teilnehmerin zahlreicher Masterkurse wie zuletzt im Juni 2022 bei einer Debussy-Masterclass von Michel Béroff an der mdw.

In den vergangenen Jahren spielte Christine zudem in unterschiedlicher kammermusikalischer Besetzung wie Trios und Quartetten. Regelmäßig begleitet sie auch ihre Schwestern Therese (Mezzosopran), Maria (Violoncello) und Anna (Violoncello) bei Konzerten am Klavier. Seit Oktober 2020 studiert Christine Medizin an der MedUni Wien.

Therese Tyrybon, Mezzosopran

geboren 1998 in Wien, erhielt ab dem 3. Lebensjahr musikalische Früherziehung im Musikgarten 1130 Wien. Klavierunterricht ab dem 6. Lebensjahr, Besuch des musischen Zweiges der AHS St. Ursula in Wien Mauer, ab dem 13. Lebensjahr Gesangsunterricht bei Heidi Brunner und Univ.Prof. Regine Köbler. Zahlreiche Auftritte in Chören im In- und Ausland und als Solistin, unter anderem als Königin in Felix Mendelssohn Bartholdys Elias.

Maria Prem (*2001), Violine

Im Alter von 5 Jahren erhielt Maria Prem ihren ersten Geigenunterricht bei Bettina Schmitt. Sie ist Absolventin des Wiener Musikgymnasiums, wo sie auch als Konzertmeisterin erste Erfahrungen sammeln konnte. Unter anderem war sie in der Saison von 2023 als Stimmführerin im internationalen Gustav Mahler Jugendorchester tätig. Von 2017-2019 wurde sie von Gerhard Schulz im Vorbereitungslehrgang der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, unterrichtet. Derzeit erhält sie Unterricht bei Veronika Schulz und studiert Konzertfach an der MdW in der Klasse von Ulf Wallin. Sie ist Absolventin zahlreicher Meisterkurse, unter anderen bei Arkadij Winkokurow, Tanja Becker-Bender, Benjamin Schmid, Sophia Jaffé und Ingolf Turban. Maria Prem ist Gewinnerin des internationalen Wettbewerbs in Povoletto sowie auch 1. Preisträgerin bei dem internationalen Wettbewerb „21th CENTURY ART“. Sie konzertierte bereits in bekannten Konzertsälen wie dem Wiener Musikverein und Wiener Konzerthaus solistisch wie auch kammermusikalisch.

Maria Stelzer (*2004), Violoncello

Maria wurde 2004 in Wien geboren und maturierte 2022 am Musikgymnasium Wien. Ab ihrem sechsten Lebensjahr erhielt sie Unterricht in Violoncello bei Diethard Auner an der Musikschule Ottakring. Maria war regelmäßig Preisträgerin bei „Prima la Musica“ – Landes- und Bundeswettbewerben. Sie absolvierte zahlreiche Auftritte als Solistin, in kammermusikalischer Besetzung und im Orchester. In Meisterkursen bei Christophe Pantillon, Maria Grün und Stefan Gartmayer konnte Maria in den vergangenen Jahren wertvolle Erfahrungen sammeln. Seit dem Wintersemester 2022 studiert Maria bei Prof. Othmar Müller an der Joseph Haydn Privathochschule in Eisenstadt.

Christina Riedl (*2001)

Christina Riedl, 2001 in Wien geboren, begann ihre Instrumentalausbildung 2005 auf der Blockflöte bei Johanna Carter (Musikschule Döbling), und nimmt seit 2008 Querflötenunterricht bei Sonja Korak (Johann Sebastian Bach-Musikschule Wien).

Zusätzlich absolvierte sie zahlreiche Meisterkurse bei Barbara Gisler-Haase, Wally Hase und Maria Jauk bei Allegro Vivo in Horn und am Mozarteum Salzburg. Sie ist mehrfache Preisträgerin bei „Prima la Musica“, solistisch und kammermusikalisch, und 2019 Bundessiegerin in der Wertungsgruppe Querflöte IV plus. 2019 trat sie als Soloflötistin des Oberstufenorchesters des Musikgymnasium Wien im goldenen Saal des Musikvereins auf. Sie gab mehrere solistische Auftritte mit dem Barockorchester auf der Blockflöte. Seit 2017 trat sie mehrmals mit dem Flötenquartett „YoungFluteMasters“ im Rahmen von Konzerten der MDW Musikuniversität Wien auf.

Seit 2020 macht sie eine Gesangsausbildung und erhält Gitarrenunterricht an der PopAkademie Wien.

Klara Hochegger (*2001), Violine

Klara begann im alter von sechs Jahren das Geigenspiel zu erlernen. 2015 wurde sie Teil des Talente-Förderprogramms Niederösterreich und erhielt Unterricht bei  Mag. Alexandra Rappitsch. Sie ist zahlreiche Preisträgerin des Jugendwettbewerbs Prima La Musica, sowohl auf Landes- als auch Bundesebene in den Kategorien Solo und Kammermusik.   Die Teilnahme an Jugendorchesterprojekten führten sie quer durch Österreich und ins Ausland und bereicherten den musikalischen Werdegang der Geigerin. Nach der Matura am Musikgymnasium in Graz begann Klara in Wien an der Universität für Musik und Darstellende Kunst (Mdw) Violine zu studieren. Von meinem iPhone gesendet

Quintett Fjahsco

Seit 2023 spielen die Musikerinnen Anna Schäfer (Violine), Helena Vila (Violine), Johanna Vorderegger (Viola), Constanze Gepart (Cello) und Flora Lebloch (Cello) in dieser Formation gemeinsam. Alle sind ehemalige Schülerinnen der Musikschule Döbling und machen neben Ihrem Studium hobbymäßig Musik. Derzeit haben sie sich das Schubert Streichquintett vorgenommen und freuen sich, mit dem schönen ersten Satz ihre Liebe zur Musik dem Publikum vermitteln zu dürfen.

Der Name des Quintetts Fjahsco (lautend Fiasko) setzt sich einerseits aus den Anfangsbuchstaben der Musikerinnen zusammen, steht aber gleichzeitig auch dafür, dass Musik nicht makellos sein muss, um wunderschön zu sein.

Anna Stelzer (*2007), Violoncello

Anna wurde 2007 in Wien geboren und besucht derzeit die siebente Klasse der AHS St. Ursula. Ab ihrem vierten Lebensjahr erhielt sie Unterricht in Violoncello bei Diethard Auner an der Musikschule Ottakring sowie bei Christophe Pantillon an der Musikschule Margareten. Anna ist Preisträgerin zahlreicher „Prima la Musica“ – Musikwettbewerbe und seit ihrem zwölften Lebensjahr im Förderprogramm der Musikschulen Wien. Sie absolvierte zahlreiche Auftritte als Solistin sowie in Orchestern, wie u.a. der Kinderphilharmonie und der Streicherphilharmonie Wien.

Konstanca Dyulgerova, Klavier

wurde am 31. August 1995 in Sofia, Bulgarien geboren. Im Alter von sechs Jahren begann sie ihre pianistische Ausbildung an der “Lubomir Pipkov” Musikschule

in Sofia, die sie 2014 mit Auszeichnung abschloss. Dort erhielt sie Unterricht von Alexander Vassilenko und später von Ludmil Angelov (Ehrenprofessor an der “Neuen Bulgarischen Universität”). Zum Studienjahr 2015/2016 nahm Konstanca Dyulgerova ihr Bachelorstudium Klavier Konzertfach an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Klasse des Pianisten und Dirigenten Stefan Vladar auf. Im Oktober 2022 schloss sie ihr Masterstudium Klavier

Konzertfach an der gleichen Universität in der Klasse des Pianisten Jan Jiracek von Arnim ab. Ab März 2023 fährt sie ihre Ausbildung in dessen Klasse mit einer Postgradualen Lehrgang fort.

Konstanca Dyulgerova ist Preisträgerin zahlreicher Klavierwettbewerbe in Slowenien, Dänemark, Spanien, USA und Bulgarien.

Konstanca Dyulgerova nahm als aktive Teilnehmerin an Meisterkursen von Prof. Arie Vardi, Prof. Jan Jiracek von Arnim, Prof. Jacques Rouvier, Prof. Katarzyna Popowa-Zydron, Prof. Bernd Glemser, Aquiles Delle Vigne, Dmitri Ratser, Prof. Milcho Leviev, Prof. Pavlina Dokovska und vielen anderen teil. Im März 2012 gab sie ihr Debüt als Solistin mit dem Klassik FM Orchester unter der Leitung von Grigor Palikarov. Sie spielte Beethovens zweites Klavierkonzert op. 19 in B-Dur im Saal „Bulgaria”. Später trat sie als Solistin mit dem Vratsa Symphonieorchester und dem Vidin Symphonieorchester auf.

Im März 2013 wurde sie als “Musikerin des Jahres 2012” in der Kategorie “Debüt” ausgezeichnet; ein Preis, der von dem bulgarischen nationalen Radio jährlich an klassische Musiker vergeben wird. Konstanca konzertierte in Österreich, Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal, Polen, Slowenien, Dänemark und Bulgarien.

Ebenso trat sie bei zahlreichen Musikfestivals auf, wie zum Beispiel bei “Apollonia” in Sozopol (Bulgarien), “Sofia Music Weeks” in Sofia (Bulgarien), “March Music Days” in Rousse (Bulgarien), “Piano Extravaganza Festival” in Sofia, Salzburger Festspiele und 2018 beim Schleswig-Holstein Musik Festival als Teilnehmerin des Meisterkurs von Prof. Stefan Vladar. Im August 2016 nahm Konstanca Dyulgerova an der Meisterklasse von Prof. Stefan Vladar im Rahmen der 100. Internationalen Sommerakademie des Mozarteums teil. Dabei wurde sie aus 1017 Teilnehmern ausgewählt und erhielt einen der 8 Sonderpreise. Sie trat beim Preisträgerkonzert auf, das am 27. August 2016 im Großen Saal der Stiftung Mozarteum im Rahmen der Salzburger Festspiele stattfand. 2017 wurde sie ausgewählt, bei den Konzerten zum

200-Jahr-Jubiläum der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien im Wiener Konzerthaus und im Muth zu konzertieren. Im Jahr 2018 wurde sie als Stipendiatin der Internationalen Mendelssohn-Akademie Leipzig von der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ausgewählt.

2018 und 2019 spielte Konstanca als Teil eines Klavierduos in Konzerten im Schloss Belvedere, Beethovenhaus in Wien, Schuberthaus in Wien und Wiener Musikverein. Im Mai 2020 hätte Konstanca als Solistin im Wiener Musikverein mit Stücken von Mozart, Beethoven, Chopin und Vladigerov debütiert, das Konzert wurde wegen der Covid-19 Pandemie jedoch abgesagt.